WUN HOP KUEN DO - Selbstverteidigung
Gerade auf dem Gebiet der Selbstverteidigungstechnicken entwickelt sich das W.H.K.D ständig weiter. Es nimmt neue effektive Impulse auf und lässt andere, die sich nicht als
wirkungsvoll erwiesen haben, fallen. Dies unterscheidet einen modernen Stil wie das Wun Hop Kuen Do von traditionellen Kung Fu Arten.
Die fließenden Bewegungen des W.H.K.D erfordern weder ein spezielles Krafttraining oder eine Abhärtung der Knochen und sind deshalb für alle Altersgruppen gut geeignet. Die
Trainingsinhalte und Methoden machen Wun Hop Kuen Do zu einem wirkungsvollen Selbstverteidigungssystem.
Kinder-Kung Fu
Kung Fu ist eine chinesische Kampfkunst,
die den Körper trainiert und den Geist stärkt.
Besonders im Kung Fu–Training für Kinder ist es wichtig, traditionelle Hintergründe mit dem körperlichen Training zu verbinden. Schon ab 4 Jahren (Minis) können Kinder beginnen, spielerisch die Kung Fu Übungen zu erlernen. Das Training macht in erster Linie Spaß und ist dennoch eine gute Vorbereitung auf das weitere Lernverhalten – im Training wie in der Schule. Unter Berücksichtigung der körperlichen wie geistigen Entwicklung der Kinder wird der Unterricht aufgebaut. Kondition, Dehnung und Technik, sowie Koordination und Konzentration werden gleichermaßen entwickelt. Dabei sind Grundsätze der Fairness und der Achtung gegenüber dem Trainingspartner oberstes Gebot. So entwickeln die Kinder Selbstbewusstsein, ein gutes Körpergefühl und Sinn für Kameradschaft.
Traditionelles Formen- und Waffentraining
Das Formentraining besteht aus festen Bewegungsabläufen, welche sämtliche Stand-, Tritt- und Schlagkombinationen des Wun Hop Kuen Do beinhalten.
Durch das erlernen von Formen werden Koordination, Konzentration,die Gelenkigkeit, sowie Kraft und Kondition trainiert.Auch die Kung Fu - Waffen (z.B. Säbel, Speer, Langstock, Kette, usw.) werden als Formen, das heißt Kampf gegen imaginäre Gegner, unterrichtet. Hierbei werden keine direkten Kämpfe trainiert. Es ist aber auch von großer Bedeutung, die alten traditionellen Techniken als Weltkultur-Erbe zu bewahren. Nur beim Philippinischen Stockkampf, dem ESCRIMA oder ARNIS, werden mit kurzen Bambusstöcken Kampf- und Abwehrtechniken mit dem Partner geübt.
Kickboxen/ Wettkampftraining
Kickboxen ist ein powervoller Ganzkörper-Workout, wobei Bewegungen, Schläge und Tritte eingeübt werden, die sich allmählich zu fließenden Kombinationen ergänzen.
Alle Muskelgruppen werden dabei gefordert und die Ausdauer nimmt zu. Zudem werden die "Kicks" und die Schläge am Sandsack oder speziellen "Airbags" getreten und geschlagen.
Man baut nicht nur körperliche und mentale Stärke auf, auch Willenskraft und Durchhaltevermögen steigern sich. Bei fortschreitendem Training besteht die Möglichkeit
an Turnieren teilzunehmen, um sich im sportlichem Wettkampf mit anderen zu messen. Beim Semikontakt wird nach einem Punkt-Stopp-System gekämpft.
Die Kämpfer tragen Hand- und Fußschützer und dürfen nur spezielle Bereiche des Körpers (Vorderkörper, Kopf) mit leichtem Kontakt treffen. Durch ein strenges
Regelwerk ist die Verletzungsgefahr stark reduziert.